avid-xpress.jpg Die Schnitt-Software von Avid ist nach wie vor Standard im EB- und Filmbereich. An der Videojournalistenschule wird ausschließlich mit Avid Xpress gearbeitet. Ich schneide darüber hinaus mit Avid Xpress Pro HD, Adobe Premiere und schätze Adobe After Effects als Ergänzung zum Title-Tool.
Nachtrag: Da Avid aber nicht gerade intuitiv zu bedienen ist, eine lange Einarbeitungszeit erfordert, besondere Ansprüche an die Hardware stellt und der Hersteller mit Upgrades oft hinterherhinkt, verbreiten sich gerade im Online-Bereich zunehmend andere Schnittprogramme, z.B. Premiere, Final Cut (nur Mac), Vegas, Canopus. Diese Schnittversionen gibt es jeweils in einer Profi-Variante und einer Consumer-Variante um die 100 Euro. 
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Das sind die drei Ausbildungskameras: Sony PDX10, Sony PD150 sowie Sony VX1000. Gelegentlich gibt es auch die Möglichkeit, mit der Panasonic AG DVX 100BE zu drehen.

Nachtrag: Panasonic HMC 41 und JVC HM 100 sind kleine, handliche professionelle Camcorder, die nicht mehr auf Mini-DV-Bändern aufnehmen, sondern auf SDHC-Karten. Der Schnitt des Materials erfordert leistungsstarke Rechner. Das AVCHD-Format des Panasonic-Camcorders muss für einige Schnittsysteme zuvor umgewandelt werden. Die Software bietet Panasonic kostenfrei an. Mit dem Camcorder wird zudem die Schnittsoftware Canopus Edius Neo 2 mitgeliefert, die AVCHD-Material ohne Umwandlung schneiden können soll. (Preise für beide Camcorder je nach Ausstattung: 2600 –3400 Euro). 

Als Immerdabei-Camcorder empfehlen sich handygroße Kameras wie die Zi8. Das Video-Material der Zi8 (H.264 Codec) muss vor dem Schnitt aber noch umgewandelt werden. Das Besondere an der Zi8: Sie hat einen Mikrofon-Eingang. (Preis 180 Euro) 

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Sendetauglicher Ton und kabellos: die Funkstrecke Sennheiser EW 100-ENG G2

Nachtrag:
Inzwischen gibt es die G3-Serie. (etwa 500 - 600 Euro)
mikrofon-sennheiser-me66.jpg Das Sennheiser ME 66 mit Supernieren-/Keulencharakteristik wird zum Beispiel bei Interviews und Vox Pops eingesetzt. (Mit K6 Speiseadapter 360 Euro)

Nachtrag:
Ausreichend guten Ton soll auch das Rode NTG 2 liefern (200 Euro).
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Das Kunstlichtset von Sachtler mir drei Stativen und Reporterleuchten 300HSM wird unter anderem zur Ausleuchtung von Interviews genutzt. Lichtintensität und Farbtemperatur werden mittels Folien angeglichen. Als Aufheller dienen Styroporplatten oder faltbare Reflektoren. (etwa 1500 Euro)
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Mit der leistungsstarken Kobold-Tageslichtlampe lassen sich große Räume gut ausleuchten.

Nachtrag: Verbreitet sind inzwischen auch Tageslicht-Flächenleuchten. VJ-Equipment sind solche Lampen aufgrund von Umfang und Gewicht aber nicht.

Je nach Leuchte etwa 300 bis 1000 Euro.

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Als Kopflicht dient das Model HVL-20DW von Sony. Es wird mit einem Akku betrieben.

Nachtrag: Für Kopflichter kann man 30 oder auch 500 Euro ausgeben. Grundsätzlich gilt, wer leistungsstarke Leuchten benötigt, muss tiefer in die Tasche greifen.

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Diese Stative stehen zur Auswahl: das Sachtler DA 75 mit Fluidkopf oder das Sony VCT-1170RM

… und ein Manfrotto-Einbeinstativ

Nachtrag: Inzwischen sind das Manfrotto Stativ 547B und der Videoneiger HDV 701 auf dem Markt (ca. 300 Euro).

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Beim Dreh und am Schnittrechner werden die Sony-Kopfhörer 7509HD verwendet.

Nachtrag:
Weil die oben genannten Kopfhörer 200 Euro kosten, sind die Sony MDR V500DJ (55 Euro) vielleicht eine Alternative.