Update 2009:
Der Journalismus ist in eine Krise geraten
“Wir müssen uns klar machen, dass der Journalismus, den wir alle kennen, den wir alle lieben, dass das ein Journalismus ist, der auf die alten Medien optimiert ist.” Wir haben jetzt eine neue mediale Umgebung, die einen neuen Journalismus benötige. Carta-Gründer Robin Meyer-Lucht hatte beredet und klug Leben in die Debatte während der “Besser-Online”-Tagung 2009 gebracht, wie so oft. Leider ist der Wissenschaftler, Journalist und Blogger nur 38 Jahre geworden. Er starb im September 2011.
 

 Ja, der Journalismus ist in einer Identitätskrise, konstatiert Christoph Neuberger, Professor für Kommunikationswissenschaften an der Universität Münster. Mindestens ebenso bemerkenswert auch die Analyse des TAZ-Online-Chefs Matthias Urbach: Knackpunkt für die Medienhäuser werde die Phase der Transformation von Print zu Online werden. Wer die überstehe, sagt er, “ist glücklich”. Aber es gibt auch neue Chancen, Mikroblogging wie im heddesheimblog von Hardy Prothmann zum Beispiel. Drehausrüstung für diese Video: Canon 5D Mark II, Zoom H2.

Update März 2008
Wie Medienmacher die Zukunft des Journalismus sehen

Optimistische Studien sagen, wir nutzen statistisch fünf Internetportale, realistische sagen, es sind drei. Ein Platz geht an Google, der zweite an den Internetprovider, bei dem man seinen E-Mail-Account hat. Wenn es die Verlage nicht schaffen, sich den dritten Platz zu sichern, haben sie keine Zukunft. Das sagt Urs Gossweiler, Verleger der Jungfrau Zeitung in der Schweiz - und erntet dafür nicht nur Beifall. Dieses Mischung aus Audioslideshow und Video dokumentiert, wie Medienmacher die Zukunft des Journalismus sehen. Zu Wort kommen die Chefredakteurin der Netzeitung, Domenika Ahlrichs, der Geschäftsführer der Munich Online GmbH, Raimondo Sanna, der Leitende Redakteur der Main-Post, Folker Quack, der Chefredakteur der Lahn-Dill-Gruppe, Dirk Lübke, Medienberater Steffen Büffel, die Wissenschaftlerin Dr. Sonja Kretzschmar und Clemens Helldörfer, Redakteur der Nürnberger Nachrichten.  mehr lesen >>

Technische Ausrüstung (Zoom H2, JVC GY DV300, Canon 40D).

Die Aufnahmen sind während eines dreitägigen Crossmedia-Seminars der Bundeszentrale für politische Bildung entstanden. Mein Interview mit Urs Gossweiler hat dankenswerter Weise der Berliner Kameramann Björn Förster gedreht.

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1 Kommentar zu “Identitätskrise des Journalismus”

  1. Dirk Glücksberg schreibt:

    Hallo Antje,

    schönes Audioslidevideo mit wichtigen Kernaussagen. Habe die Abschlusskundgebung nicht mehr ganz gesehen – von daher Danke für die tolle Zusammenfassung.

    Werde es auf besser-online.info verlinken.

    Viele Grüße
    Dirk