Texte

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Auf dieser Seite finden Sie eine Auswahl von Artikeln und Interviews (im Menü rechts), die im Heise-Online-Magazin “Telepolis”, der Wochenzeitung “Freitag” und der Tageszeitung “Nordkurier” erschienen sind. Die jüngeren Texte betrachten das Leben aus psychologischer und soziologischer Perspektive. Die älteren Arbeiten richten den Blick auf die Medien. Darunter sind zwei Interviews mit dem inzwischen leider verstorbenen Medientheoretiker Friedrich Kittler. In “Nicht Cyborg, sondern Affe” räumt Friedrich Kittler mit der Vorstellung auf, der moderne Mensch würde sich evolutionär zum Cyborg entwickeln. In Rock me, Aphrodite spricht er über seinen Frust über die Medientheorie und seine Hinwendung zu den alten Griechen. Die Medien bestimmen auch das Interview mit Boris Groys unter dem Titel “Die Realität ist nicht das, was in der Zeitung steht”. Der Medientheoretiker sagt, wir trauen weder Erzählungen über die Vergangenheit, noch über die Gegenwart. Irgendetwas an diesen Erzählungen könnte manipuliert sein, dieser Verdacht begleitet uns immer. Das Einzige, an das wir wirklich bereit sind zu glauben, ist die Zukunft. Beste Aussichten also für Propheten, aber denkbar schlechte für die klassischen Medien. Diesem Interview ist der Artikel “Die Welt in sieben Minuten” vorausgegangen. Er behandelt die Frage, warum Medien sich bemühen, in immer kürzeren Einheiten das Weltgeschehen zusammenzufassen. Die Antwort fällt ambivalent aus: Wir mögen dem nicht trauen, was wir in der Zeitung lesen oder im Fernsehen sehen, aber ebenso plagt uns auch der Gedanke, nicht zu wissen, was passiert.

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