“Wir müssen uns klar machen, dass der Journalismus, den wir alle kennen, den wir alle lieben, dass das ein Journalismus ist, der auf die alten Medien optimiert ist.” Wir haben jetzt eine neue mediale Umgebung, die einen neuen Journalismus benötige. In der hart geführten Debatte um den Qualitätsjournalismus wirken diese Worte von Medienjournalist Robin Meyer-Lucht während der DJV-Tagung “Besser-Online” im November 2009 in Mainz geradezu versöhnlich. Aber es bleiben doch Abschiedsworte an den Qualitätsjournalismus. Ja, der Journalismus ist in einer Identitätskrise, konstatiert Christoph Neuberger, Professor für Kommunikationswissenschaften an der Universität Münster. Mindestens ebenso bemerkenswert auch die Analyse des TAZ-Online-Chefs Matthias Urbach: Knackpunkt für die Medienhäuser werde die Phase der Transformation von Print zu Online werden. Wer die überstehe, sagt er, “ist glücklich”. Aber es gibt auch neue Chancen, Mikroblogging wie im heddesheimblog von Hardy Prothmann zum Beispiel.

Drehausrüstung für diese Video: Canon 5D Mark II, Zoom H2.

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